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Netzwerk Energiestadt Kt. SO Solothurn

Ökologisch über die ganze Lebensdauer

Intelligent entwickeln, ressourcenschonend realisieren, energiesparend betreiben, sinnvoll sanieren und schlussendlich fachgerecht entsorgen oder wiederverwenden: Mit einer gezielten Planung achtet die Energiestadt Solothurn darauf, dass ihre rund 70 kommunalen, energetisch relevanten Gebäude und Anlagen über die ganze Lebensdauer hinweg den Nachhaltigkeitsstandards entsprechen.
Ökologisch vorbildliche Bauprojekte realisiert die Energiestadt Solothurn gerade in der Vor- und in der Weststadt. In der Vorstadt wird das bestehende Schulgebäude saniert und ein neuer Dreifachkindergarten gebaut. Im Brühlsquartier entsteht ein zweigeschossige Pavillon mit Raum für den Ersatz der Kindergärten Tannenweg und Birkenweg plus der jetzigen Tagesschule des Schulhauses Brühl.

Mehr dazu im RegioEnergie Magazin | Energiestadt Solothurn – Kommunale Gebäude und Anlagen

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Allgemein Solothurn

Projekt «Ihr Beitrag zur Energiestadt» erfolgreich abgeschlossen

Der Trägerverein Energiestadt Schweiz führt das abgeschlossene Projekt der Energiestadt Solothurn als vorbildliches Praxisbeispiel im Bereich Kommunikation auf und kommuniziert dies in ihrem Newsletter.

2021 hat die Energiestadt Solothurn die sechs Themen des Energiestadt-Katalogs für die Bevölkerung zugänglich gemacht und gezeigt, wie sich die Stadt für mehr Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzt. Im Zentrum stand der wandernde «Energiestadt-Monitor», der aufzeigte was jedeR dazu beitragen kann.
Von April bis Dezember wanderte der «Energiestadt-Monitor» durch Solothurn. Dieser kristallförmige Schaukasten begleitete das Kommunikationsprojekt «Ihr Beitrag zur Energiestadt», stand an zentralen Orten Solothurns und veranschaulichte die sechs Themenbereiche des Energiestadt-Katalogs. So war der Monitor immer passend zum Monatsthema befüllt, beispielsweise mit Turnschuhen zum Thema CO2-Fussabdruck oder randvoll mit Recyclinggut zum Thema Entsorgung.

Der Energiestadt-Monitor wird seine Reise auch nach Abschluss des Projekts fortsetzen und an ausgewählten Standorten weiterhin über relevante Themen im Energiestadtbereich informieren.

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Solothurn

Die Velostadt Solothurn

Das Thema Mobilität wurde im September im Rahmen des Projekts Ihr Beitrag zur Energiestadt näher beleuchtet. Der Energiestadtmonitor stand passend dazu bei der Unterführung zum Hauptbahnhof, befüllt mit einem roten KEMP Dreirad und mit gut sichtbaren Hinweisen auf die Umfrage Prix Velo Städte 2021/2022. Bereits zum dritten Mal beteiligt sich die Stadt Solothurn an der schweizweiten Umfrage zu den velofreundlichsten Städten und Gemeinden.

Bezüglich Velofreundlichkeit macht die Energiestadt Solothurn in den letzten Jahren einen grosse Schritt vorwärts und baute das Velowegenetz und die verkehrsberuhigten Zonen kontinuierlich aus. In den letzten Wochen wurden gleich zwei weitere Angebote im Bereich Mobilität lanciert: Die Velostation am Hauptbahnhof Solothurn besitzt neu ein E-Cargo-Bike von carvelo2go, das für den privaten Gebrauch gemietet werden kann. Weiter zeigt sich Solothurn als velofreundliche Stadt, indem sie an den vier Standorten Postplatz, Ritterquai nähe Rötibrücke, Hauptbahnhofstrasse und beim Freibad öffentliche Velopumpstationen installiert hat, bei letzterem ergänzt mit einem ToolBoard mit den gängigsten Velowerkzeugen. Die Patronatsmitglieder von so!mobil, Kurt Fluri, ehemaliger Stadtpräsident und Nationalrat sowie die Triathletin Petra Eggenschwiler haben zusammen die Velopumpstation am Ritterquai eingeweiht, stellvertretend für alle Velopumpstationen.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Angebot der Velostadt Solothurn? Bewerten Sie die Stadt Solothurn vom Velosattel aus. Die Befragung läuft noch bis Ende November auf Prix Velo Städte.

Weitere Informationen zum Monatsthema und Programm finden Sie hier
und im Beitrag RegioEnergie Magazin | Energiestadt Solothurn – Ökologisch unterwegs

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Solothurn

Wie der Werkhof für Sauberkeit sorgt

Dass der Landhausquai nach einer Freitagnacht wieder frei von Zigarettenstummeln ist, die Bushaltestellen stets sauber sind, und der Abfall nicht aus den öffentlichen Kehrichtkübeln quellt, ist den Mitarbeitenden des Werkhofs Solothurn zu verdanken.

Das ganze Jahr durch wird die Stadt in Stand gehalten, es wird geputzt, aufgeräumt, Kanalisationen werden gereinigt, die Strassen werden vom Schnee befreit, Kehricht und Recyclinggut werden abgeholt und zu den regionalen Entsorgungsstellen geliefert. Im Video geben die Werkhofmitarbeiter Fredi Schweizer, Thomas Gasche und Stefan Brunner Einblick in ihre täglichen Arbeiten und Routen:

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Führung durch den Henzihof

«Etwas, das nicht fertig ist, lädt dazu ein, fertig gemacht zu werden», sagt Marc Angst vom Baubüro in situ. Der Henzihof im Entwicklungsgebiet Weitblick in der Solothurner Weststadt wurde von in situ nicht komplett ausgestaltet, sondern so weit umgebaut, dass er die Infrastruktur für individuelle Nutzungen bietet. Ziel des Umbaus war es, die Strukturen und die Identität des historischen Bauobjekts zu erhalten und der Allgemeinheit für die Zwischennutzung zur Verfügung zu stellen. Punktuell wurden die Strom- und Wasserversorgung in Stand gestellt und Sicherheitsmassnahmen getroffen. Nach der Grobsanierung laden die Räumlichkeiten nun ein individuell genutzt und belebt zu werden. Aktull dient der Henzihof als Ort der Begegnung, Proberaum, Künstleratelier und Holzwerkstatt (mehr Informationen zur Nutzung des Henzihofs finden Sie hier).

Beim Umbau des Henzihofs haben die Energiestadt Solothurn und in situ darauf geachtet, dass Emissionen und Materialeinsatz möglichst geringgehalten werden. Indem mit Material vor Ort und mit Bauteilen von anderen Baustellen gearbeitet wurde, erreichte man eine sehr gute Energiebilanz und konnte die ökologischen Auswirkungen der Sanierung auf ein Minimum reduzieren. Durch den Einsatz recycelter Materialien behält das Gebäude seinen ursprünglichen rustikalen Charme.

Anlässlich einer Veranstaltung der Energiestadt Solothurn sprach Marc Angst zum Thema «Recycling am Bauobjekt», über den Henzihof, und den Arbeitsalltag des Baubüros in situ:

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Solothurn

Beitragsreihe zur Energiestadt Solothurn

Im März 2021 ist der erste von sechs Beiträgen zur Energiestadt Solothurn im Magazin «Energie» der Regio Energie erschienen. Mittels den verschiedenen Beiträgen wird die Zielsetzung der Stadt, an der nächsten Re-Zertifizierung das Label Energiestadt Gold zu erhalten, unterschiedlich beleuchtet.

Jeder Beitrag ist einem Themenfeld der Energiestadt gewidmet, welches jeweils anhand von konkreten Beispielen erklärt wird. Es wird über laufende Aktivitäten berichtet, und die verantwortlichen Akteure äussern sich zu ihrer Arbeit und den gemeinsamen Zielen der Energiestadt Solothurn. Nicht zuletzt wird in den Beiträgen auch auf weiterführende Informationen verweisen. Das Magazin «Energie», wird in alle Haushalte in der Stadt Solothurn und in der Region verschickt.

Andrea Lenggenhager, Leiterin Stadtbauamt

Aktuell stellt die Regio Energie in ihrem Magazin «Energie» die Aktivitäten der Energiestadt Solothurn näher vor. Die ersten beiden Beiträge finden sie hier:

RegioEnergie Magazin | Energiestadt Solothurn – Auf dem Weg zum Goldlabel

RegioEnergie Magazin | Energiestadt Solothurn – Wie eingagieren Sie sich?

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Der «Energiestadt-Monitor» ist umgezogen

Am Mittwoch, 5. Mai 2021 wurde der Monitor vom Kreuzackerplatz auf den Postplatz verlegt und passend zum Monatsthema «CO2-Fussabdruck» mit Schuhen befüllt.

Die Energiestadt Solothurn zeigt im Monat Mai auf, wie sie durch eine nachhaltige, energieeffiziente und zukunftsorientierte Planung ihre Verantwortung als Energiestadt wahrnimmt. In der Monatsrubrik werden aktuelle Projekte vorgestellt, und eine Führung zur Umgestaltung des Westbahnhofquartiers am 26. Mai 2021 bietet Einblick in die Prozesse zu einer nachhaltigen Stadt- bzw. Siedlungsentwicklung. Die Plattform Region Solothurn im Wandel behandelt den «persönlichen CO2-Fussabdruck» und liefert wertvolle Tipps, wie man mit neuen Gewohnheiten einen wertvollen Beitrag zum Stadtklima leisten kann.

Ein grosses Dankeschön geht an das Sportgeschäft SOL-ID, das die Turnschuhe für die Aktion zur Verfügung stellte. Leider wurde der Energiestadt-Monitor bereits Anfang Mai bei nächtlichen Unruhen zerstört, daher wird für den Rest des Monats auf eine vollständige Befüllung verzichtet. Wir danken allen, die unserer Thematik und dem Energiestadt-Monitor mit Respekt begegnen.

Mehr Informationen zum Programm und den Veranstaltungen der Stadt finden Sie hier.

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Interviews mit VertreterInnen der Solothurner GR-Stadtparteien

Die Energiestadt Solothurn will einen Schritt weiter gehen und Energiestadt GOLD werden. Dazu ist der Einsatz aller gefordert, insbesondere auch die Unterstützung durch die Politik. Was sagen VertreterInnen der Solothurner Gemeinderats-Stadtparteien zu Nachhaltigkeit und Energie, welchen persönlichen Beitrag leisten sie an eine nachhaltige Stadt Solothurn, wo sehen sie die grössten Potenziale, und was halten sie eigentlich vom Label Energiestadt GOLD? Wir haben nachgefragt.


Was macht Solothurn im Bereich Nachhaltigkeit & Energie besonders gut?


Was ist Ihr persönlicher Beitrag auf dem Weg zur Energiestadt GOLD?


Ist das GOLD-Label für die Energiestadt Solothurn wichtig?


Wo sehen Sie noch Potenzial im Energie- und Nachhaltigkeitsbereich für die Stadt Solothurn?

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Solothurn

Enthüllung des «Energiestadt-Monitors»

Am Dienstagmorgen, 30. März 2021, haben die Verantwortlichen des Stadtbauamts Solothurn, der Energiefachstelle des Kantons Solothurn, der Regio Energie Solothurn und der Geschäftsstelle der Plattform Region Solothurn im Wandel den «Energiestadt-Monitor» auf dem Kreuzackerplatz enthüllt und mit den vier goldenen Ziffern 2024 befüllt.

Der «Energiestadt-Monitor» zeigt auf, was die Stadt Solothurn auf dem Weg zum Energiestadtlabel Gold bereits unternimmt und welche Ziele bis 2024 angestrebt werden. Er ist Teil des durch das Förderprogramm EnergieSchweiz unterstützen Projekts mit dem Titel «Ihr Beitrag zur Energiestadt». Monatlich werden ausgesuchte Themen wie Konsum, Ernährung, Mobilität und mehr genauer vorgestellt. Fortan wandert der «Energiestadt-Monitor» durch die Stadt und macht durch bildhafte Inhalte, Texte und mittels QR-Codes abrufbaren Informationen auf das jeweilige Monatsthema und die begleitenden Anlässe und Aktivitäten aufmerksam. Damit sollen Anregungen vermittelt werden, wie jede Person durch kleine Engagements und Entscheidungen im Alltag einen wirkungsvollen Beitrag leisten kann, um die Energie- und Klimaziele zu erreichen.

Im Monat April stehen Informationen zum Begriff Energiestadt und die angestrebten Ziele der Stadt Solothurn im Zentrum.

Hier geht es zum Beitrag in der Solothurnerzeitung.

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Ein Einblick in die Projekte der Energiestadt Solothurn


In den Bereichen Energieplanung, Mobilität und Biodiversität zeigt sich die Energiestadt Solothurn besonders vorbildlich.

Seit 2018 besitzt die Stadtverwaltung eine vergrösserte eBike-Flotte (10 eBikes; 1 eCargobike) für Mitarbeitende sowie vier Elektronutzfahrzeuge für den öffentlichen Entsorgungsdienst. Mit 8 Cargobikes und 10 Mitarbeitenden ist auch der regionale Velo-Hausliefer- & Recyclingdienst Collectors unterwegs. 11 öffentliche E-Ladestationen (und weitere in Planung) stellt die Energieversorgerin Regio Energie Solothurn in der Stadt Solothurn und umliegenden Gemeinden zur Verfügung.

2020 erarbeitete die Energiestadt Solothurn ein spezifisches Pflegekonzept, um den wertvollen und vielfältigen Natur- und Erholungsraum im Friedhof St. Katharinen zu erhalten. Das Ziel ist es, durch eine gute Durchmischung von Nadel- und Laubbäumen, der Förderung naturnaher Magerwiesen, Hecken und blühenden Sträuchern die Biodiversität zu pflegen. Gleichzeitig soll das Konzept den 200-jährigen Friedhof als kontemplativer Bestattungsort erhalten.

In der Weststadt von Solothurn wurden die stadteigenen, baufälligen Garderobenbaracken des mittleren Brühlschulhauses durch einen zweigeschossigen Holzbau mit Flachdach ersetzt. Auf der entstandenen Dachfläche von 618 m2 wurde eine neue Photovoltaikanlage aus 224 Panelen mit einer jährlichen Leistung von 60‘000 kWh installiert. Die Steuerung der neuen Wärmepumpe, welche das Warmwasser aufbereitet und das Gebäude beheizt, wurde so programmiert, dass möglichst viel Solarstrom genutzt werden kann. Um BesucherInnen über die Solarstromproduktion, die Eigenbedarfsdeckung sowie über die reduzierten CO2-Emissionen des neuen Gebäudes aufzuklären, besteht im Eingang des Gebäudes ein ausführlicher Informationsbereich.